LG Warstein-Rüthen






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11.2.2017: Joshua Michalik die Nr. 1 in Westfalen


Als jüngster Finalist U20-Westfalenmeister: Joshua Michalik von der LG Warstein-Rüthen (Mitte) setzte sich über 60 Meter erfolgreich gegen Hendrik Vogler (links, TV Gladbeck) und Julius Knoche (LG Südsauerland) durch.

Joshua Michalik (LG Warstein-Rüthen) ist die Nummer eins im Westfälischen Jugendsprint. Westfalenmeister in der Altersklasse U18 war er schon, am Wochenende hat er nun auch den Westfalen-Titel in der Altersklasse U20 gewonnen. Dabei sprintete er die 60 Meter-Strecke in einer neuen persönlichen Bestzeit von 7,00 Sekunden.

Bei einer Meisterschaft zählt die Platzierung und da holte Michalik am Samstag das Maximum heraus. Hundertprozentig zufrieden war der Athlet der LG Warstein-Rüthen mit seinem Auftritt in der Dortmunder Helmut Körnig-Halle allerdings nicht. Zu gerne wäre der Suttroper erstmals eine Zeit mit einer sechs vor dem Komma gelaufen. Letztendlich scheiterte es an einer Hundertstel Sekunden. „Das hat mich schon geärgert“, sagte der 16-Jährige später.
Im Finale kam er mit einem Vorsprung von vier Hundertstel Sekunden auf den Zweitplatzierten Hendrik Vogler (TV Gladbeck 1912) ins Ziel. Bisher lag seine persönliche Bestzeit bei 7,01 Sekunden.
„Am Samstag wäre eine Sechser-Zeit drin gewesen“, analysierte LG-Trainer Harald Bottin. Beim ersten Startschuss des Finales sei Michalik optimal aus dem Block gekommen. Weil einer seiner Konkurrenten jedoch zu früh los lief und wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde, gab es einen zweiten Startschuss. Hier ging Michalik das Rennen dann etwas verhaltener an. „Nach dem Fehlstart hatte ich ehrlich gesagt etwas Schiss.“ Im Vergleich zum Endlauf bei der NRW-Meisterschaft vor einer Woche war er mit seiner Lauftechnik zufriedener. „Das hat schon deutlich besser geklappt“, so der Schüler. Im Vorlauf sei der Start ebenfalls nicht optimal gewesen, hier qualifizierte er sich in 7,04 Sekunden als Schnellster für das Finale.
Dass er hier als Erster ins Ziel kam, lag auch entscheidend daran, dass sein schärfster Konkurrent, der Paderborner Noel Thorwesten, krankheitsbedingt auf einen Start verzichten mussten. „Gegen ihn hätte ich eigentlich nicht gewinnen können, der läuft Zeiten von deutlich unter sieben Sekunden“, so Michalik. Dabei hätte er was die Zeit angeht durchaus von einem schnellen Konkurrenten profitieren können – auch wenn es dann mit dem Titel vermutlich nicht geklappt hätte. „Es ist schon möglich, dass Noel Thorwesten Joshua ein bisschen gezogen hätte“, so Trainer Bottin. Der Wettkampf in Dortmund am Wochenende war das letzte Rennen vor dem Saisonhöhepunkt, der Deutschen Jugendmeisterschaft in Sindelfingen am 25. und 26. Februar. Nach drei Titeln und einem Vize-Titel fällt Michaliks Zwischenbilanz dieser Hallensaison entsprechend positiv aus. „Ich bin sehr zufrieden, vor allem weil ich ja wegen meiner Verletzung keinen optimalen Start in die Saison hatte“, so Michalik. Wegen Beschwerden am Iliosakralgelenk konnte er in der Vorbereitung kaum trainieren. Vor allem Starts und Tempoläufe fielen deshalb aus dem Trainingsplan. Wegen der nicht ganz optimalen Vorbereitung habe er sich auch dafür entschieden, nur einmal im kräftezehrenden 200 Meter-Lauf anzutreten. Hier gewann er vor drei Wochen den Westfalenmeister-Titel in der Altersklasse U18. Ein großes Ziel hat Michalik für diesen Winter aber noch: Bei der Jugend-DM möchte er die 60 Meter endlich unter sieben Sekunden laufen.

Ebenfalls in Dortmund am Start war Michaliks Vereinskollegin Jana Hagenbruch. Nach der U18-Meisterschaft vor drei Wochen trat sie nun auch bei den U20-Titelkämpfen an. Mit ihrer 60 Meter-Zeit von 8,99 Sekunden blieb sie am Samstag jedoch deutlich unter ihrer persönlichen Bestzeit von 8,33 Sekunden und schied im Vorlauf aus.




Quelle : Warsteiner Anzeiger (Sebastian Moritz)
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