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22.2.2017: Kann Joshua die7 Sekunden knacken?


Joshua Michalik auf dem Weg zu den Deutschen U 20 Meisterschaften in Sindelfingen

Am Wochenende soll es nun endlich klappen: Der Suttroper Sprinter Joshua Michalik tritt am Samstag bei der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft der Leichtathleten im 60 Meter-Sprint an. Sei Ziel ist erstmals eine Zeit mit einer sechs vor dem Komma.

Bei den bisherigen Rennen in dieser Saison verpasste Michalik die Sechser-Zeit immer nur um wenige Hundertstel Sekunden. Bei der westfälischen U20-Meisterschaft in Leverkusen stoppte die Uhr im Endlauf sogar nach exakt 7,00 Sekunden. „Möglich ist die Sechser-Zeit auf jeden Fall, das war die letzten Rennen jetzt immer so knapp, dass ich schon denke, dass ich das packen kann“, sagt Michalik zuversichtlich. Ähnlich schätzt LG-Trainer Harald Bottin die Leistungsfähigkeit des amtierenden Deutschen U18-Meisters ein. „Joshua hat einen Aufwärtstrend, daher gehen wir wirklich davon aus, dass das am Samstag klappt“, so Bottin. Damit das auch wirklich gelingt, standen in der vergangenen Woche noch einmal vermehrt Starts auf dem Trainingsplan. Hier hatte Michalik zuletzt im Vergleich zur Konkurrenz häufig noch einige Hundertstel Sekunden liegen gelassen. Bei der Meisterschaft im Sindelfinger Glaspalast muss sich Michalik einem gewohnt großen Teilnehmerfeld stellen. 65 Athleten haben für die 60 Meter-Sprint gemeldet. Und die meisten von ihnen sind älter als der 16-Jährige Suttroper. Als drittschnellster Athlet seines 2000er-Jahrgangs liegt er auf Platz 16 der Meldeliste. Sein Ziel ist daher mindestens das Überstehen des Vorlaufs. „Der Zwischenlauf sollte schon drin sein“, sagt Michalik. „Für den Endlauf muss schon wirklich alles passen“, meint Trainer Bottin. Schon bei der U20-DM im vergangenen Jahr hatte Michalik den Sprung in den Zwischenlauf geschafft. An das Rennen in der Dortmunder Helmut Körnig-Halle vor rund einem Jahr hat er ganz besondere Erinnerungen. Weil der Start damals durch andere Besucher in der Halle gestört worden war, legte der LG-Athlet Protest ein und durfte den 60 Meter-Lauf schließlich ganz alleine ohne jegliche Konkurrenz – dafür aber unter dem lauten Jubel der Zuschauer – wiederholen. Für Michalik ist die Meisterschaft in Sindelfingen zugleich das Ende einer Hallensaison, die erfolgreicher kaum hätte sein können. Nach drei Westfalenmeister-Titel und einem zweiten Platz bei der NRW-Meisterschaft liegt der Fokus ab der kommenden Woche auf der Freiluft-Saison. Neben der Titelverteidigung des DM-Titels im 100 Meter-Sprint hat Michalik hier vor allem die Qualifikation für die U18-Weltmeisterschaft in Nairobi (12. bis 16. Juli) im Blick.


Quelle : Warsteiner Anzeiger / Sebastian Moritz
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