LG Warstein-Rüthen






Besucherzähler:

51513



Username:

Passwort:


Passwort vergessen?!?

26.2.2017: Joshua Michalik durchbricht 7 Sekunden Schallmauer und ist inoffizieller Deutscher U 18 Meister über 60 m


Joshua Michalik (Mitte) von der LG Warstein-Rüthen wurde als bester U18-Athlet Siebter der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften über 60 Meter. Links der Sechstplatzierte Florian Heinich (LG Mittweida), rechts Luis Brandner (LAC Erfurt, 8. Platz)

Der erste Lauf unter sieben Sekunden, bester nationaler U18-Athlet und ein ausgezeichneter siebter Platz in der U20-Konkurrenz über 60 Meter: Joshua Michalik von der LG Warstein-Rüthen hat bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen auf ganzer Linie überzeugt.
Schade nur, dass es unter dem Hallendach keine deutschen U18-Meisterschaften gibt, denn sonst hätte der Nachwuchssprinter von der LG Warstein-Rüthen nach seinem Titelgewinn im vergangenen Jahr über 100 Meter jetzt bereits zum zweiten Mal DM-Gold feiern können.
Dabei lief es für Michalik im Sindelfinger Glaspalast zunächst eher zähflüssig. Im ersten von insgesamt sieben Vorläufen über 60 Meter erwischte er auf Bahn fünf einen miserablen Start. Deutlich als Letzter kam der junge Suttroper aus dem Block, schaffte am Ende als Viertplatzierter mit 7,06 Sekunden aber noch eine einigermaßen passable Zeit und den Einzug in einen der drei Zwischenläufe.
Hier zeigte sich glücklicherweise ein ganz anderes Bild als im Vorlauf. Mit einer fantastischen Reaktion verschaffte sich Michalik von Anfang an eine ausgezeichnete Ausgangssituation und überquerte die Ziellinie als Dritter in der neuen persönlichen Bestzeit von 6,97 Sekunden hinter den späteren Medaillengewinnern Noel Thorwesten (Paderborn) und Milo Skupin-Alfa (Offenburg), beide 6,89 Sekunden. Damit war der 16-Jährige nicht nur zum ersten Mal unter sieben Sekunden geblieben sondern hatte mit der insgesamt sechstschnellsten Zwischenlaufzeit als bester U18-Sprinter den Sprung in das Finale geschafft.
Nicht Letzter werden und den zweiten U18-Sportler im Endlauf der besten acht deutschen Nachwuchssprinter, Luis Brandner vom LAC Erfurt, hinter sich lassen: so lautete die Devise für Michalik gut eine Stunde später im Zentrum des Hallenovals. Auch das gelang und der Schüler des Gymnasiums Warstein beendete den erfolgreichen Auftritt bei seinen dritten nationalen Meisterschaften in 7,00 Sekunden auf dem siebten Platz und mit dem inoffiziellen Titel des Deutschen U18-Hallenmeisters über 60 Meter.
Nach der Hallensaison ist vor der Freiluftsaison; und so ist der Blick von Joshua Michalik nach dem erfolgreichen Winter schon jetzt auf den Sommer und damit auf das nächste große Ziel, die Qualifikation für die U18-Weltmeisterschaften im Juli in Nairobi (Kenia) gerichtet. Mit dem Schwung aus der Hallensaison sollte das für den Suttroper kein unlösbares Unterfangen sein.

Quelle : Harald Bottin
Schon 462 mal aufgerufen


Neuer KommentarNutzer:
Kommentar: