LG Warstein-Rüthen






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26.2.2017: grandioser 7. Platz für Joshua (U18) bei den deutschen U20 Meisterschaften


Joshua Michalik von der LG Warstein-Rüthen nimmt bei der Hallen-DM im Glaspalast die Glückwünsche zum siebten Platz und als bester U18-Athlet über 60 Meter entgegen.

Er ist die Nummer eins in Deutschland. Dass es nicht zur Goldmedaille gereicht hat, liegt einzig und allein daran, dass er bei einer U20-DM und nicht bei einer U18-DM gestartet ist. Der Suttroper Sprinter Joshua Michalik (LG Warstein-Rüthen) ist bei der Deutschen Jugendmeisterschaft mit neuer persönlicher Bestzeit Siebter im 60 Meter-Sprint geworden.
„Joshua ist zumindest inoffizieller Deutscher Meister geworden“, sagte Trainer Harald Bottin nach der Meisterschaft am Samstag. Weil es für die Altersklasse U18 in der Halle keine nationalen Titelkämpfe gibt, hatten auch zahlreiche jüngere Athleten für die U20-Meisterschaft gemeldet. So schnell wie der 16-Jährige im Trikot der LG Warstein-Rüthen war jedoch niemand.
Den Grundstein dazu hatte Michalik im Zwischenlauf gelegt. Hier gelang ihm das, worauf er schon die ganze Hallensaison hinarbeitet: Sein erster 60 Meter-Lauf in einer Zeit mit einer sechs vor dem Komma. Bei 6,97 Sekunden stoppte die Uhr im Sindelfinger Glaspalast für Michalik. „Damit hatte ich schon alles erreicht, was ich erreichen wollte, das war schon schön“, sagt er zum bisher schnellsten Rennen seines Lebens. „Schon am Start habe ich gemerkt, dass ich eine super Reaktion hatte und perfekt aus dem Block gekommen bin, da hat wirklich alles gepasst“, so Michalik. Und auch Trainer Bottin lobte: „Das war ein hervorragender Lauf mit einer klasse Reaktion.“
Einen besseren Zeitpunkt für die neue Bestzeit hätte er sich kaum aussuchen können. Als Dritter seines Rennens und sechst schnellster der drei Zwischenläufe löste er das Ticket für das Finale.
Im Rennen der acht schnellsten Jugendlichen Deutschlands traf Michalik auch auf Luis Brandner (Erfurter LAC), den einzigen Sportler aus dem 2000er-Jahrgang, der noch den Sprung ins Finale geschafft hatte. In diesem Duell um den inoffiziellen U18-Titel hatte Michalik mit seiner Zeit von 7,00 Sekunden die Nase vor. Brandner wurde in 7,03 Sekunden Achter. Der Deutsche Meistertitel im 60 Meter-Sprint der Altersklasse U20 gewann Thomas Barthel (Sportclub Magdeburg) in 6,77 Sekunden.
Und obwohl das Finale für Michalik nicht mehr als eine Zugabe zum tollen Zwischenlauf sein sollte, war er nach dem Rennen nicht ganz zufrieden. Der Start sei nicht so gut wie im Zwischenlauf gewesen. „Ich war außerdem etwas traurig, dass es nicht erneut mit einer Sechser-Zeit geklappt hat, so steht jetzt die sieben auf der Urkunde“, so Michalik.
Im ersten Rennen des Tages, dem Vorlauf, war er in 7,06 Sekunden Vierter geworden.
Mit der Jugend-DM am Wochenende geht für Michalik auch eine überaus erfolgreiche Hallensaison zu Ende. Unterm Strich stehen drei Westfalenmeister-Titel, sowie ein zweiter Platz bei der NRW-Meisterschaft. Viel Zeit zum Erholen hat er jedoch nicht. „Wir machen jetzt eine Woche Pause und am Samstag geht dann die Vorbereitung auf die Sommersaison los“, sagt er.
Dabei wird er sich darauf einstellen müssen, dass das Trainingspensum etwas steigen wird. „Joshua weiß selbst, dass wir von zwei Einheiten pro Woche allmählich auf drei Einheiten kommen müssen“, sagt Trainer Bottin. Schließlich hat der schnelle Suttroper für den Sommer große Ziele: Er möchte die Qualifikations-Norm für die U18-WM in Nairobi (10,75 Sekunden) laufen. Und dann ist da ja noch der drei Jahrzehnte alte 100 Meter-Westfalenrekord von 10,69 Sekunden. „Wenn er gesund bleibt, traue ich ihm das zu“, so Trainer Bottin.

Quelle : Warsteiner Anzeiger / Sebastian Moritz
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