LG Warstein-Rüthen






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0.0.0: Interview mit Herrn Raschkowski




Die Leichtathletikabteilung des TSV Rüthen feiert am 10. Mai mit dem 40. Rüthener Bibertal Volkslauf und Wandertag und dem 10. Rüthener Bergstadt-Marathon gleich ein zweifaches Jubiläum. Mit über 25.000 Teilnehmern bei den vergangenen 38 Volksläufen und etwa 450 Marathonläufern darf die kleine LA-Abteilung wohl zu Recht behaupten, für Bewegung gesorgt zu haben.
Einer,der an allen Rüthener Marathonläufen teilgenommen hat, ist Karl-Heinz Raschkowski aus Kaffenhardt. Er wird am 10. Mai als einziger Läufer zum 10. Mal am Bergstadtmarathon an den Start gehen. Hier ein kleines Interview mit dem 58jährigen Betreibsmittelkonstrukteur der Firma Heimeier aus Erwitte.

Herr Raschkowski, wie sind Sie zum Laufen gekommen?

Bei der Sportabzeichenabnahme beim TSV Rüthen musste ich vor 25 Jahren 5000m laufen. Dabei habe ich gemerkt, dass das meinem Körper gut tut und meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden förderlich ist. Übrigens werde ich das Dt. Sportabzeichen in diesem Jahr zum 26. mal ablegen.

Wann haben Sie Ihren 1. Marathon bestritten?

Vor 20 Jahren in Essen am Baldeneysee. Ich suchte eine neue sportliche Herausforderung.

Sie sind offensichtlich ein eifriger Hobby-Läufer. Trotzdem ist die Frage nach Ihrer persönlichen Bestzeit erlaubt.

Das ist in der Tat nur eine Nebensache. Zwei Zeiten habe ich aber spontan parat. Im Jahr 2000 bin ich in Hamburg 3:21 h gelaufen und in Rüthen beim Berstadtmarathon vor einigen Jahren 3:59 h. Ich bewerte die in Rüthen gelaufenen Zeit aber sportlich höher als die "Hamburger-Zeit", da in Rüthen ca. 1000 Höhenmeter zu bewältigen sind.

Was gefällt Ihnen besser der Stadt- oder der Waldmarathon?

Der Waldmarathon, die Stadtmarathons sind viel zu hektisch; man muss immer schnell laufen! Hier kann man die Natur genießen und auch mal in 5 h ins Ziel kommen.

Wie oft trainieren Sie in der Woche und wie hoch ist Ihr Trainingsumfang?

Ich laufe drei bis viermal die Woche 15 - 20 km. Die Teilnahme an jährlich drei oder vier Marathonläufen setzt ein ganzjähriges regelmäßiges Training voraus. Die Keimzelle dieses Trainings ist übrigens der Lauftreff des TSV Rüthen. Jeden Samstag treffen wir uns da um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz am Biberbad.

Wegen des hohen organisatorischen Aufwandes haben die Verantwortlichen der LA-Abteilung beschlossen, den Bergstadtmarathon vorläufig einzustellen. Aufwand und Teilnehmerzahlen stünden nicht im richtigen Verhältnis. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Beschluss?

Das bedauere ich sehr, eine Wettkampfmöglichkeit vor der eigenen Haustür in so reizvoller Umgebung verlieren zu müssen. Zu diesem Problem habe ich einen Vorschlag zu machen: Statt der 42,192km langen Strecke könnte man doch zweimal die Halbmarathonstrecke laufen lassen, die ja beim Volkslauf angeboten wird. Den Halbmarathon startet man dann zwei Stungen später. Das hat noch den Vorteil, dass ich beim 2. Teil des Marathons nicht so alleine laufen muss. Der Aufwand für den Marathon würde meines Erachtens minimiert.

Eine Anmerkung sei noch gestattet. Vor zwei Jahren erlebte ich ein absolutes Highlight beim Bergstadtmarathon. Auf dem Höhenweg (zwischen Biber- und Glennetal gelegen) sah ich einen Luchs in freier Wildbahn. Ich denke, mit solch einem Erlebnis kann kein Stadtmarathon aufwarten und dürfte auch bei einem Marathon durch waldreiches Gebiet recht selten sein.

Vielen Dank für das Gespräch


Bild: Karl-Heinz Raschkowski (58) aus Kallenhardt auf seinem Balkon. Im Hintergrund ist übergens ein Teil der Marathonstrecke einzusehen, so dass seine Ehefrau Barbara ihn bei der Ausübung seines Hobby`s sehen kann.

Auf diesem Waldweg begegnete Herrn Raschkowski beim Rüthener Bergstadtmarathon ein Luchs.

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